Fasten praktisch
Wenn du dir vornimmst, eine Zeit lang oder gar 40 Tage voll zu fasten, gibt es einiges zu beachten:
Viel Trinken ist wichtig
Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, bedeutend mehr trinken als sonst, mindestens drei Liter pro Tag. Auch Gemüsesäfte, Fruchtsäfte und andere Getränke sind möglich.
Schone deinen Magen
Kohlensäurehaltige und saure Getränke meiden.
Den Körper angewöhnen
Gewöhne den Körper mit kleineren Mahlzeiten und leicht verdaulichen Speisen auf das Vollfasten vor. Gute körperliche Vorbereitung macht den radikalen Wechsel deiner Essgewohnheit etwas leichter, so dass du deine Aufmerksamkeit im Gebet voll auf Gott richten kannst.
Vorsicht mit Medikamenten
Sprich mit dem Arzt über mögliche Auswirkungen, wenn du verordnete Medikamente nehmen musst oder ein chronisches Leiden hast.
Fasten ist keine Diät
Vollfasten hat ein geistliches Ziel und soll deshalb nie einer Gewichtsreduktion dienen. Aus Erfahrung eignet sich Fasten nicht als Mittel zum Abnehmen (Yoyo-Effekt).
Vorsicht bei Untergewicht
Menschen mit Untergewicht oder Tendenz zur Magersucht sowie schwangere Frauen sollen nicht vollfasten. Wenn in nächster Umgebung Menschen mit Essstörungen im Sinne einer Magersucht oder Tendenz dazu leben, kann Vollfasten für diese ein falsches Signal setzen.
Schwierigkeiten
Wenn du mit dem Fasten Schwierigkeiten bekommst, zwinge dich nicht dazu, das vorgenommene Ziel unter allen Umständen zu erreichen. Es geht ja nicht primär um den Verzicht, sondern darum, das Angesicht Gottes zu suchen.
Fastenzeit richtig beenden
Wenn du mit dem Fasten aufhörst, gewöhne den Körper langsam an das Essen, indem du kleine Portionen isst und leicht verdauliche Speisen zu dir nimmst. Je nach Länge des Vollfastens braucht der Körper dazu mehr oder weniger Zeit.
Fasten – Körperliche Vorbereitung
